WANHAL: SONATE FÜR KLARINETTE UND FORTEPIANO
WANHAL: SONATE FÜR KLARINETTE UND FORTEPIANO
Urania Records
Musikgenre:
Verfügbar
Abholung Verfügbarkeit kann nicht geladen werden
Artikelnummer:LDV 14004
LDV 14004 (1 CD)
JOHANN BAPTIST WANHAL
SONATA FÜR KLARINETTE UND FORTEPIANO
Sonate in C-Dur
Sonate in B-Dur
Sonate in Es-Dur
Thema und Variationen°
Quid Ultra inquire°
*Erste Welteinspielungen
LUIGI MAGISTELLI, Klarinette – CHIARA NICORA, Hammerklavier – MARGHERITA TOMASI, Sopran
PRODUKTBESCHREIBUNG
J. B. Wanhal (Originalname auf Tschechisch Jan Křtitel Vanhal) gehörte zu jener langen Reihe böhmischer Komponisten und Musiker von beträchtlichem Format, die sich in der Wiener Szene in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts auszeichneten. Er schrieb über 700 Kompositionen, darunter mindestens 73 Sinfonien, 100 Quartette, 95 Sakralmusikwerke und eine große Anzahl von Kammermusikwerken, die verschiedene Blasinstrumente einsetzten, darunter die Klarinette, das jüngste Instrument der Bläserfamilie, das sich organologisch entwickelte, um eines der bevorzugten Instrumente in den Kammermusik- und Solokompositionen der großen klassischen Komponisten zu werden. Wanhal stand in Kontakt mit Mozart und Haydn und nahm zweifellos deren stilistischen Einfluss auf. Wanhal schrieb mehrere Triokompositionen für Klarinette, Fagott und Bass (oder zwei Klarinetten und Bass, vom Verfasser für das tschechische Label Arta eingespielt), 6 Trios mit Violine, Klarinette und Bass, zwei Quartette für Klarinette und Streicher sowie ein Konzert für Klarinette in C und Orchester. Die drei Sonaten für Klarinette und Hammerklavier (oder für Cembalo und Klarinette oder Violine, Viola und sogar Violoncello, wie es auf dem Titelblatt der ersten gedruckten Ausgaben dieser Kompositionen erscheint) gehören zu den ersten klassischen Sonaten, die für Klarinette und Hammerklavier (Cembalo oder Klavier) komponiert wurden. Wanhals Sonaten wurden in der typischen klassischen dreisätzigen Form konzipiert, mit Übergangselementen zwischen dem spätbarocken und dem klassischen Stil. Die Sonate in C-Dur erfordert die Verwendung einer Klarinette in C und wurde 1800 vom Wiener Verlag Sauer veröffentlicht. Moderne Ausgaben haben die Transposition nach B vorgenommen, um die Komposition leichter spielbar zu machen, doch dadurch geht der prägnante, brillante und freudige Charakter, der sie auszeichnet, teilweise verloren. Auf der vorliegenden CD wird die Klarinette in C verwendet, um die ursprüngliche Idee des Komponisten zu bewahren und zu respektieren. Die Klarinette war somit ein recht kongeniales Instrument für Wanhal. Das Thema mit Variationen ist eigentlich keine Komposition, die Wanhal zweifelsfrei zugeschrieben werden kann. Das nicht-autografe Manuskript, das den Namen dieses Komponisten trägt, befindet sich in der Bibliothek des Istituto Musicale „O. Vecchi“ in Modena. Die Schreibweise ist typisch klassisch, mit einem einfachen und desillusionierten Variationsthema mit Coda von entschlossenem und brillantem Charakter. Einige rhythmische und thematische Figuren können uns jedoch auf Wanhals Stil zurückführen. Die Arie „Quid ultra inquire“ für Sopran mit obligater Klarinette und Orchester (hier auf Klavierbegleitung reduziert, arrangiert von Nico Bertelli, der sie zuerst veröffentlichte), die auf dieser CD erstmals eingespielt wurde, spiegelt eine häufige Praxis wider, die im Klassizismus entstand, sich aber auch in der Romantik stark entwickelte, die Klarinette, die seit jeher als eines der Blasinstrumente mit den klanglich-expressiven Eigenschaften bezeichnet wurde, die der menschlichen Stimme am nächsten kommen, zu integrieren.
Teilen

-
Versand von physischen Produkten
Kostenloser Versand innerhalb Europas (EU) ab 4 Artikeln - Versandkosten für Nicht-EU-Länder bitte anfragen
-
Lieferung digitaler Produkte
Die Lieferung der digitalen Produkte erfolgt direkt auf der Website und Sie erhalten außerdem eine E-Mail mit dem Link zum Download der Dateien.
-
Schreibe eine Rezension
Hier können Sie eine Rezension zu Ihrem gekauften Produkt schreiben, wir freuen uns auf Ihre Meinung.