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FORNACIARI (Violine) | Fornaciari

FORNACIARI (Violine) | Fornaciari

Fonè

Musikgenre: Classica

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FORNACIARI

Violine


Verfügbar in: DSD, Hi-Res Audio

Trackliste:

GIUSEPPE TARTINI (1692-1770)

  • Sonate Nr. 13 in h-Moll   

Andante

Allegro assai

Giga: allegro affettuoso

(Edis. ZANIBON); 7‘20“

 

FRANZ SCHUBERT (1797-1828)

  • Sechs Ländler D374 für Violine solo

(Ediz. HENLE); 2’40”

 

KAROL JOSEF LIPINSKY (1790-1861)

  • Capriccio op. 29 Nr. 3

(Ediz. POLSKIE WYDAWNICTWO MUZYCZNE); 2’50”

 

FRITZ KREISLER (1875-1962)

  • Recitativo und Scherzo-Capriccio op.6

(Ediz. SCHOTT); 4’

 

BRUNO BETTINELLI (1913, lebend)

  • Monologo für Violine solo

(Ediz. CURCI); 6’50”

 

BÈLA BARTÒK (1881-1945)

Sonate für Violine solo

  • Tempo di ciaccona
  • Fuga
  • Melodia 
  • Presto

(Ediz. BOOSEY and HAWKES); 24’30”

Hinweise

STEREO 

INSTRUMENT (Instrument / Instrument / Instrument): 

Violine Vettori 1981

AUFNAHMEORT (Aufnahmeort / Recording place / Lieu d'enregistrement): 

Livorno, Cappella di San Ranieri, 10./14. Oktober '83

AUFNAHME (Aufnahme / Recording / Enregistrement): 

Studio R.G.C. Livorno

PRODUKTIONSLEITER (Produktion / Production / Directeur de production): 

Giulio Cesare Ricci

TONINGENIEUR (sound engineer): 

Giulio Cesare Ricci

 

MARCO FORNACIARI Violine 

Einige Anmerkungen zur Begründung des in dieser Ausgabe präsentierten Programms sind nicht unnötig. Auf den ersten Blick, insbesondere für das europäische Publikum, mag es eklektisch, wenn nicht inkohärent oder jedenfalls nach veralteten Konzertkriterien ausgewählt erscheinen. Ohne zu vergessen, dass Ausgaben dieser Art, insbesondere in den USA und der UdSSR, häufig sind, und das ist sicherlich nicht wenig, muss gesagt werden, dass es, wenn es darum geht, die Qualitäten und Merkmale eines modernen Instruments wie der Violine, die Carlo Vettori 1981 gebaut hat, hervorzuheben, natürlich ist, sich an repräsentativer Musik zu orientieren, sowohl in chronologischer Hinsicht als auch hinsichtlich der kompositorischen Schule. So wollte Marco Fornaciari ein Repertoire versuchen, das vom Beginn des 18. Jahrhunderts bis heute reicht.

 

GIUSEPPE TARTINI (1692-1770), aus Istrien, Geiger, Klangtheoretiker und Harmonieforscher, zeigt in seiner "Sonate Nr. 13 in h-Moll" (aus einer Gruppe von 24, deren Autograph in Padua aufbewahrt wird) den stilistisch einfachen Atem, der auf eine kaum angedeutete Virtuosität der reinen und eleganten Ausdruckslinien des 18. Jahrhunderts ausgerichtet ist.

Die Sechs Ländler für Violine solo D 374 von FRANZ SCHUBERT (1797-1828), im Februar 1816 komponiert, sind ein kleines, fast unbekanntes Juwel des Wiener Meisters und präsentieren die Töne und Kadenza des Walzers (der vom Ländler, einem ländlichen Volkstanz, abgeleitet ist), jedoch von den sinfonischen Raffinessen befreit, an die uns die Strauß, unter anderem, gewöhnt haben. 

Weniger bekannt ist KAROL JOZEF LIPINSKI (1790-1861), polnischer Geiger, vielseitiger Komponist und Dirigent. Als Nachahmer Paganinis, mit dem er in einem Konzertwettbewerb nicht schlecht abschnitt, komponierte er ganze 4 Sammlungen von Capricci im italienischen Stil. Aus op. 29 wird das "Capriccio" Nr. 3 aufgeführt, eine funkelnde Kaskade von Noten im reinsten virtuosen Stil des frühen letzten Jahrhunderts.

Das „Recitativo und Scherzo-Capriccio“ op. 6 von FRITZ KREISLER (1875-1962) ist dagegen ein glänzendes Beispiel dafür, wie sich die spätwienerische Melodietradition in unserem 

Jahrhundert fortsetzt; die große Bekanntheit dieses Werkes macht es überflüssig, sich länger damit aufzuhalten.

Von großer Bedeutung ist der "Monolog für Violine solo" von BRUNO BETTINELLI (1913, lebend), Meister einer Generation von Musikern vom Kompositionslehrstuhl des Konservatoriums "G. Verdi" in Mailand. Ohne sich an Schemata oder Schulen zu klammern, ohne von Moden beeinflusst zu sein, zeigt Bettinelli, wie es heute möglich ist, Musik zu komponieren, die auch vom breiten Publikum genossen werden kann, solange die Verbindung zur italienischen Kantabilität nicht verloren geht.

Mit der Y. Menhuin gewidmeten "Sonate für Violine solo", im klassischen, viersätzigen Aufbau der Kirchensonate komponiert, einem der absolut schwierigsten Stücke der gesamten Violinliteratur, sowohl musikalisch als auch technisch, hat BELA BARTOK (1881-1945) maßgeblich dazu beigetragen, die Grenzen menschlicher Möglichkeiten in der Konzertaufführung zu erreichen.

 

MARCO FORNACIARI (1953), Absolvent des „L. Cherubini“ in Florenz, erwarb das Konzertdiplom in Genf unter der Leitung von M° Corrado Romano und erhielt den „premier prix avec dinstinction“. Er hat Konzerte auf der ganzen Welt gegeben, sowohl als Solist als auch als erster Geiger der „Solisti Veneti“. Das für die Aufführung verwendete Instrument wurde 1981 von CARLO VETTORI gebaut, einem Geigenbauer aus Florenz, der in seiner nunmehr dreißigjährigen Tätigkeit (er begann sehr jung in der Werkstatt seines Vaters Dario, ebenfalls ein angesehener Geigenbauer) zahlreiche Erfolge erzielt hat. 


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